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AWO Kreisverband Fürstenfeldbruck

AWO Fürstenfeldbruck: Karina Werner wiedergewählt

Karina Werner, seit 1995 ehrenamtliche Vorsitzende des AWO Kreisverbands Fürstenfeldbruck, wurde mit absoluter Mehrheit der Delegierten auf der Kreiskonferenz wieder als Vorsitzende bestätigt. Die Veranstaltung fand am Samstag,den 30.4.2016, im Bürgersaal des AWO Seniorenzentrums Josefstift statt.

Nach der Begrüßung der Delegierten sowie den Ehrengästen aus der Politik und vom AWO Bezirksverband Oberbayern, folgten ausführliche Rechenschaftsberichte über die vergangenen vier Jahre. Den Beginn machte die Kreisverbandsvorsitzende Karina Werner.
Sie berichtete über die zahlreichen Trägerschaften von Einrichtungen des Kreisverbandes im Landkreis Fürstenfeldbruck. Zu diesen gehöre der „Mobile Soziale Dienst“, der im Jahr 2010 und aktuell 2016 bei den unangemeldeten Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen die Note 1 bekam. „Damit zählt der ambulante AWO-Dienst in Fürstenfeldbruck zu den Besten in ganz Deutschland“, freute sich Karina Werner. Zu den weiteren AWO-Leistungsangeboten gehören aber auch die umfangreichen Familien und Jugendhilfe-Einrichtungen, wie beispielsweise die Schulsozialarbeit, Jugendsozialarbeit, Sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaften, Gruppenarbeiten für Sozialkompetenz- und Antiaggressionstraining, Ganztagsschule im Förderzentrum West sowie die Kooperationsmodelle Haupt-/Mittel- und Berufsschule zur Berufsorientierung und das Betreute Wohnen für junge Volljährige. Hinzu kommen die Mittagsbetreuungen an allen Grundschulen der Gemeinde Gröbenzell sowie der Gemeinden Eichenau und Jesenwang und die vom Stadtrat übertragene Trägerschaft zur sozialen Beratung und interkulturellen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt“. Bewährt habe sich das seit 2011 laufendes Projekt „Cafe-Memory“, das einmal in der Woche ältere Menschen betreue, damit die Angehörigen für ein paar Stunden entlastet werden. Neu sei die seit 2014 bestehende Fachstelle Wohnen, eine Anlaufstation bei Wohnraumverlust, die in Kooperation mit der Caritas Fürstenfeldbruck angeboten werde, erläuterte die Kreisverbandsvorsitzende in ihrem Bericht.

Auch im Flüchtlingsbereich sei die AWO aktiv. Denn der AWO Kreisverband und der AWO Ortsverein Eichenau haben zusammen mit dem Verein Asylhelfer Eichenau mittels Anstellung von 2 Bundesfreiwilligen (BufDIs) ermöglicht, dass in Fürstenfeldbruck die Arbeit für die Flüchtlingsbetreuung und die Integration in unsere Gesellschaft unterstützt werde, sagte Karina Werner stolz.

In Bezug auf die Kommunikation zwischen dem AWO-Kreisvorstand und den neun AWO Ortsvereinen machte sie deutlich, dass ihr ein stetiger Austausch zwischen den Gliederungen wichtig sei, weshalb regelmäßige Treffen stattfinden. „Die Ortsvereine sind mit eigenen Programmen sehr aktiv, die von der Mittagsbetreuung an Schulen, über Vorträge und Reisen bis hin zu den klassischen Seniorennachmittagen reichen“, lobte Karina Werner.

Danach folgten der Kassenbericht von Michael Fiedler und ein ausführlicher Revisonsbericht von Hermann Zentner. Die empfohlene Entlastung in uneingeschränktem Umfang des Kreisvorstandes wurde einstimmig angenommen.

In ihrem Grußwort übermittelte die stellvertretende Bezirksvorsitzende und Landtagsabgeordnete Kathrin Sonnenholzner herzliche Grüße vom Bezirksvorsitzenden Herbert Hofauer und dem Bezirksgeschäftsführer Andreas Niedermeier von der oberbayerischen AWO. Sie kritisierte, dass sich der Freistaat zu sehr auf die Ehrenamtlichen stütze und erklärte dies am Beispiel der Mittagsbetreuung, für die sie sich selbst jahrelang ehrenamtlich engagierte. Die Kommunalpolitik muss solche Angebote unterstützen, da die Aufgaben immer mehr werden. Dies gelte auch für die Fachstelle Wohnen , denn es gäbe immer mehr Menschen, die auf Wohnungssuche seien, unterstrich die Landtagsabgeordnete. Ein weiteres Thema ihrer Rede war die anstehende AWO Bezirkskonferenz am 9. Juli 2016 in Altötting, zu der auch Delegierte der Fürstenfeldbrucker AWO eingeladen werden. Denn auf der Konferenz gibt es eine gravierende Veränderung, da der Bezirksverband Oberbayern auf ein Präsidiumsmodell umstellt. „Dies bedeutet, dass der bisherige ehrenamtliche Vorstand durch Wahlen in ein ehrenamtliches Präsidium mit Aufsichtsfunktion umgewandelt wird, während künftig ein hauptamtlicher Vorstand die Geschäftsführung übernimmt. Es wird ein historischer Tag für die AWO Oberbayern werden“, sagte Kathrin Sonnenholzner abschließend.

Bevor es zu den Neuwahlen überging, begeisterte Friedrich Merkel mit seinen Zauberkünsten die Teilnehmer der Kreiskonferenz. Er bezog nicht nur das Publikum bei einigen beeindruckenden Zaubertricks mit ein, sondern brachte mit seinen witzigen Einlagen auch immer wieder die Lachmuskeln der Gäste in Schwung.

Die anschließende Neuwahl des Vorstandes und der Revisoren für die nächsten vier Jahre leitete Regina Besch, Referentin für Mitglieder und Ehrenamt beim oberbayerischen Bezirksverband. Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis: Kreisverbandsvorsitzende wurde wieder Karina Werner. Ihre Stellvertreter sind: Michael Fiedler, Michael Gumtau, Ulrich Schmetz, Saskia Schon und Klaus Strasser. Revisoren wurden wieder Erika Schindler und Hermann Zentner.

Die Kreisvorstandsmitglieder Ulrich Schmetz, Saskia Schon und Michael Fiedler lobten danach im Namen des gesamten Vorstandes Karina Werner für ihren großartigen ehrenamtlichen Einsatz als Kreisverbandsvorsitzende und dankten ihr, dass sie sich nochmals weitere vier Jahre für dieses Amt zur Verfügung stellt.

Diese Gelegenheit nutze Karina Werner, um sich auch bei Ulrich Schmetz für sein über 30-jähriges ehrenamtliches Engagement zu bedanken und ihm im Namen der Vorstandschaft zu gratulieren. Denn im Februar 2016 wurde er mit der Ehrenmedaille des Bezirksverbandes Oberbayern in Altötting ausgezeichnet, sagte sie anerkennend. „Es ist die höchste Auszeichnung des Bezirksverbandes, die Ulrich Schmetz für sein langjähriges vorbildliches ehrenamtliches Wirken für die AWO verliehen bekam.“

In ihrem Schlusswort dankte die wiedergewählte Vorsitzende dem Kreisvorstands-team, den Ortsvereinsvorsitzenden und den zahlreichen aktiven AWO-Freundinnen und Freunden für ihre Unterstützung. „Die Wiederwahl und das Vertrauen freuen mich, aber es ist die letzte Amtsperiode zu der ich angetreten bin“, sagte Karina Werner.




auf dem Bild zu sehen von links nach rechts:
Katrin Sonnenholzner, Stellv. Bezirksvorstand
Michael Fiedler, Stellv. KV und Kassier
Saskia Schon, Stellv. KV und Schriftführerin
Klaus Strasser, Stellv. KV
Karina Werner, Kreisvorsitzende
Dr. Michael Gumtau, Stellv. KV
Regina Besch, Leitung Mitgliederorganisation Bezirk Oberbayern

Vorstand des Kreisverbandes
1. Vorsitzende Karina Werner, Mittelstetten
stellv. Vors. Michael Fiedler, Maisach (Kassier)
stellv. Vors. Dr. Michael Gumtau, Eichenau
stellv. Vors. Ulrich Schmetz, Fürstenfeldbruck
stellv. Vors. Saskia Schon, Germering (Schriftführerin)
stellv. Vors. Klaus Strasser, Olching

Revisorin Erika Schindler, Fürstenfeldbruck
Revisor Hermann Zentner, Fürstenfeldbruck

Unsere Geschäftsstelle
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Am Sulzbogen 56
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AWO Mitglied Ulrich Schmetz mit der Ehrenmedaille des Bezirksverbands ausgezeichnet

Den festlichen Rahmen ihrer Aschermittwochsveranstaltung in Altötting nutzte die Arbeiterwohlfahrt Oberbayern, um ein besonders engagiertes und verdientes Mitglied mit der Ehrenmedaille des Bezirksverbands zu würdigen: Ulrich Schmetz aus Fürstenfeldbruck. Der 1946 geborene, pensionierte Regierungsrat war im August 1975 der AWO beigetreten und arbeitete ab 1977 zunächst als stellvertretender Vorsitzender im Ortsverein Fürstenfeldbruck mit. 1985 übernahm er die Leitung des Ortsvereins, dem er bis zum heutigen Tag, also mittlerweile gut 30 Jahre lang, vorsteht. „Die zahlreichen Aktivitäten des AWO-Ortsvereins aufzuzählen, würde den Rahmen dieser Laudatio sprengen“, bedauerte die stellvertretende AWO Bezirksvorsitzende Kathrin Sonnenholzner, MdL, im Forum Altötting.

Daneben ist Ulrich Schmetz seit Ende der 1970iger Jahre stellvertretender Kreisvorsitzender und gehörte vor der Organisationsreform des auch eine Amtsperiode dem Bezirksvorstand an. Schmetz habe auch über lange Jahre hinweg als Bezirks-, Landes- und Bundesdelegierter die Interessen des Bezirksverbandes Oberbayern auf überörtlicher Ebene engagiert vertreten.

„Regelmäßig oblag ihm in letzter Zeit die Aufgabe des Wahlleiters bei unseren Bezirkskonferenzen und er hat damit zu deren Gelingen maßgeblich beigetragen“, dankte Sonnenholzner.“  „Denn“, so die Landtagsabgeordnete, „auch bei der Arbeiterwohlfahrt gilt die Devise Herbert Wehners: (Verbands-)politik ist Organisation!“

Über das Engagement in der AWO hinaus war und ist Uli Schmetz auch noch in zahlreichen anderen ehrenamtlichen Funktionen aktiv: seit Mai 1978 ohne Unterbrechung als Stadtrat in Fürstenfeldbruck, davon unter anderem 15 Jahre als Fraktionsvorsitzender, sowie als Kreis- und einige Jahre auch als Bezirksrat. Seit Mai 2014 übt er zusätzlich das Amt des stellvertretenden Landrats aus.

„Ich bedanke mich im Namen des Bezirks Verbands Oberbayern bei Herrn Schmetz für dieses herausragende Engagement für unsere AWO und freue mich, dass ich ihm heute für seine Verdienste die Bezirksmedaille verleihen darf“, schloss Sonnenholzner, die höchste Auszeichnung, die die oberbayerische AWO zu vergeben hat. Schmetz bedankte sich im Anschluss für die Ehrung, betonte aber gleich, dass man die erwähnten Aktivitäten nur als Team vollbringen könne, weshalb er die Auszeichnung stellvertretend für seinen Ortsverein entgegennehme. Schmetz dankte außerdem seiner Frau Hanni für ihre Rücksichtnahme und Unterstützung in den zurückliegenden Jahren.


AWO Oberbayern ehrte Kreisvorsitzende Karina Werner für ihr vorbildliches
soziales Engagement

Bei einem feierlichen Festakt fand am 18.07.11 im historischen Saal des alten Rathauses in Fürstenfeldbruck die Verleihung der höchsten Ehrenmedaille der oberbayerischen AWO an Karina Werner (Bild Mitte), Vorsitzende des AWO-Kreisverbandes Fürstenfeldbruck, statt.

Ulrich Schmetz, 3. Bürgermeister Fürstenfeld- brucks, begrüßte sehr herzlich die geladenen Gäste. Die stellvertretende Landrätin Gisela Schneid lobte das überdurchschnittliche Engagement von Karina Werner und dankte ihr insbesondere für Ihren Einsatz bei sozialen Aufgaben und Problemen der Bürger/-innen im Landkreis.

Kathrin Sonnenholzner (MdL), stellvertretende Vorsitzende des oberbayerischen AWO-Bezirksverbandes, übernahm gerne die Laudatio. Sie lobte die Entwicklung des Kreisverbandes und überreichte anschließend die Urkunde und Bezirksverbandsmedaille. „Karina Werner zeichnet auch aus, dass sie gerne den direkten Draht benützt, um Probleme anzusprechen oder notwendige soziale Angebote vorzuschlagen. Dazu ist sie bestens vernetzt mit anderen sozialen Einrichtungen und Organisationen.“

Abschließend bedankte sich Karina Werner für die Ehrung unter anderem bei Schwester Olga, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des mobilen Dienstes und der Familien- und Jugendhilfe, allen Ortsvereins-Vorsitzenden und dem AWO Bezirksverband Oberbayern für ihre hilfreiche Unterstützung, denn ohne diese wäre der AWO-Kreisverband nicht das geworden, was er heute sei. Ihr besonderer Dank ging aber an die Familie, die ihr stets den Rücken freihalte, damit sie die Aufgaben und Herausforderungen überhaupt bewältigen könne.

"Bürgerschaftliches Engagement" - ausführlicher Artikel des Bezirksverband Oberbayern >>